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Über mich

Ich wurde im Jahr der Schlange in Hamburg geboren und mein Lebenslauf ist bunt: Mein erster gedruckter Text war ein Leserbrief in der Schülerzeitung Stafette. Einige Jahre später beschloss ich, Japanologie zu studieren, wäre im Alter von 20 Jahren fast Zenmönch geworden und fand schließlich meinen Namen als Mitarbeiter auf dem Buch Einführung in die Schrift und Aussprache des Japanischen wieder.

Jizo Bosatsu

Als freier Journalist mit Schwerpunkt Japan habe ich während und nach dem Studium in Redaktionen gearbeitet, mich unter anderem mit japanischen Betriebssystemen und Zen-Buddhismus beschäftigt, Reiseberichte geschrieben und den Leserinnen und Lesern die japanische Badekultur nahe gebracht.

2001 bin ich nach Bonn umgezogen und war Pressereferent in einer Detektei, habe ehrenamtlich bei einem Bundesverband das Mitgliedermagazin redaktionell betreut, Medienbeobachtung betrieben, ein Dôjô eröffnet.

Ab 2005 habe ich als Jobcoach und pädagogischer Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung gearbeitet, eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung aufgebaut und wurde Transpersonaler Coach, Traumabegleiter, Psychologischer Berater und Übergangslotse. Soweit mein Berufsweg, von außen betrachtet ...

Innerlich habe ich eine andere "Karriere" durchlaufen, mich die längste Zeit meines Lebens meinen Überlebensstrategien gewidmet, die ich bis zur Perfektion ausgebaut und immer weiter gefüttert habe - bis es eben nicht mehr ging. Vor einigen Jahren stieß ich auf meine eigenen Kindheitstraumata - die ich zunächst weder als solche erkannte, noch wahr haben wollte.

Gebrochenes Herz

Der nicht gefühlte, innere Schmerz, der sich im Äußeren als Krankheiten, im Verhalten und - vor allem - in Beziehungen bemerkbar machte, hat sich Gehör verschafft, wollte gesehen und anerkannt werden. Das war der erste Schritt zur Ganz­werdung.

Sven Günzel

Abgeschlossen ist der Prozess nicht, ich empfinde es als belebend und stärkend, mich immer besser kennenzulernen. Die entscheidenden Aspekte habe ich mir angesehen. Natürlich zeigen sich immer wieder Einzelheiten, die mir jetzt auffallen und die ich früher übersehen habe. Ich nehme mich selber ernst und je besser ich mich kennenlerne, umso geringer werden die Unterschiede zwischen Innen und Außen.

Die Auseinandersetzung mit Theologie und Zen, philosophischen Themen und Psychologie, die Teilnahme an Selbsthilfegruppen und meine persönliche Weiterentwicklung dienten in der Rückschau als Vorbereitung. Die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie und deren Anwendung ist für mich die große Klammer, die alles miteinander verbindet.